Brennmaterial
Das richtige Kaminholzregal

Wer sein Brennholz nicht grade in Säcken in den Keller geliefert bekommt, wird nicht drum rum kommen: Um ein Kaminholzregal. Zwar lassen sich mit der richtigen Technik und ein wenig Übung die Scheite auch ohne Regal stapeln, aber ab einer bestimmten Höhe gibt ein Kaminholzregal dem Ganzen doch ein größeres Maß an Stabilität. Zudem soll das Brennholz natürlich vor Regen und Schnee geschützt werden, um im Bedarfsfall dann auch sofort einsatzbereit zu sein.

Handwerklich versierte Mitmenschen sind womöglich in der Lage, sich selber ein Regal zu zimmern - entsprechende Anleitungen finden sich immer wieder in den gängigen Handwerkermagazinen. Für alle anderen führt der Weg in den Baumarkt oder zum Onlinehändler des Vertrauens. Aber worauf ist zu achten bei der Anschaffung?

Genug Platz für das Brennholz

Wichtigstes Kriterium sollte natürlich zunächst einmal die Größe sein. Das Kaminholzregal sollte den jährlichen Bedarf an Brennholz aufnehmen können. Womöglich werden auch gleiche mehrere Regale benötigt. Bei den Überlegungen zur Größe ist unbedingt zu beachten, dass ein Kaminholzregal eine Tiefe hat, die mit der Länge der angelieferten Holzscheite harmoniert. In ein 0,7m tiefes Regal lassen sich beispielsweise zwei 33cm Lagen hintereinander stapeln, aber eben nur eine Lage 50cm langes Brennholz.

Davon abgesehen multipliziert man einfach Höhe x Breite x Tiefe und erhält so das Fassungsvolumen des Regals. Da beim Stapeln der Scheite naturgemäß Zwischenräume bleiben, ist zu beachten, dass das Volumen des Kaminholzregals die aufzunehmende Holzmenge - gemessen in Kubikmetern - übersteigen muss. Näheres zu den verschiedenen Maßeinheiten findet sich in unserem Beitrag Fest-, Raum- & Schüttraummeter.

Trocken und gut durchlüftet im Kaminholzregal

Kaminholzregale, zumindest solche für den Außenbereich sind mit einem Dach, oft mit Bitumendachpappe gegen Regen geschützt. Während es nach oben trocken sein muss, ist von außen eine Umlüftung sehr wichtig. Das heißt, dass alle Seiten des Holzregals müssen offen sein und nicht mit luftundurchlässigen Planen oder ähnlichen Materialien abgedeckt sein. Das Holz soll womöglich noch trocknen und auf Fälle nicht von Pilzen befallen werden. Die Seitenteile der Regale sind deshalb oft aus dünnen Holzlatten oder Weidenruten geflochten. Wenn das Regal an eine Hauswand gestellt wird, ist zu beachten, dass auch hier ein kleiner Abstand für die Luftzirkulation bleibt. Als Standort bietet sich die trockene Süd- oder Ostseite an.

Kaminholzregal im Einsatz

 
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