Kachelöfen
In Zeiten kontinuierlich steigender Energiekosten werden alternative Heizmethoden immer beliebter. Vor allem das Heizen mit Holz erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Neben Pellets- und Kaminöfen ist auch der Kachelofen sehr gefragt und die Ofenbauer haben Hochkonjunktur.
Ein Kachelofen wird grundsätzlich aus Kacheln gesetzt und ist mit Schamottsteinen ausgekleidet, die die Wärme verhältnismäßig lange speichern können. Er bietet gegenüber Kaminöfen und herkömmlichen Heizungen eine Reihe von Vorteilen, die den Einbau eines Kachelofens zu einer Alternative machen. Sehr angenehm ist das Raumklima und die angenehme Wärme, die von einem Kachelofen ausgeht. Wenn man beim Einbau des Kachelofens eine Sitzbank mit einplant, kann man an kalten Wintertagen die wohlige Wärme des Ofens direkt genießen und sich den Rücken angenehm wärmen lassen. Der Kachelofen muss dabei nur einmal am Tag angeheizt werden, da er über eine hervorragende Speicherfähigkeit verfügt. Somit hat man den ganzen Tag über warme Räume und kann die herkömmliche Heizung deutlich drosseln (und somit bares Geld einsparen). Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil des Kachelofens sind die niedrigen Unterhaltskosten. Im Gegensatz zu einem Kaminofen muss der Schornsteinfeger nur alle sechs Jahre den Kachelofen reinigen.
Aber auch beim Kachelofen gibt es zwei Seiten der Medaille. Vor allem die hohen Anschaffungskosten für einen Kachelofen schlagen negativ zu Buche, hier muss man mit Ausgaben von wenigstens 10 000 Euro rechnen. Zwingend erforderlich ist natürlich ein Kamin im Gebäude. Sollte dieser nicht vorhanden sein, kommen neben weiteren nicht unerheblichen Kosten auch Schmutz und Lärm auf Sie zu. Wenn man den Abend in wohliger Wärme verbringen möchten, muss der Kachelofen bereits am Morgen angeheizt werden. Beim Kachelofen dauert es eine ganze Zeit, bis die Hitze aus dem Ofen in den Wohnraum dringt und diesen erwärmt.