Anzünden & Heizen

Zum Anzünden des Kaminofens müssen sowohl Primär- als auch Sekundärluft voll geöffnet und der Feuerraum weitgehend von Ascheresten befreit sein.

Ist dies der Fall, platziert man, je nach persönlicher Vorliebe, zusammengeknülltes Zeitungspapier, kommerziell erhältliche Anzünder oder auch trockene Tannenzapfen in der Mitte des Ofens.

Rund um das leicht entzündbare Material wird „Anmachholz“ in Lagerfeuer-Manier drapiert. Diese dünnen Holzspäne gibt’s entweder in Säcken z.B. im Baumarkt oder man sammelt nach einer Holzlieferung einfach die liegen gebliebenen Reste vom Boden auf.

Anschließend können schon ein bis zwei dünne Scheite, am besten ebenfalls stehend, um das Anmachholz gestellt werden.

Zum Schluss wird das leicht entzündbare Material angezündet, am einfachsten mit einem Feuerzeug mit langem Hals, bei dem man sich nicht die Finger verbrennt oder an der Asche schwarz macht.

Brennt das Feuer ordentlich, sollte der Primärluftsteller halb geschlossen werden. Der Ofen heizt dann im Allgemeinen mit der vom Hersteller angegebenen Nennheizleistung (z.B. 5 kW), und der Holzverbrauch ist geringer als bei voll geöffneter Primärluft.

Soll die Glut nur noch gehalten werden, wird der Primärluftsteller geschlossen.

Der Schieber für die Sekundärluft bleibt bei den meisten Modellen in geöffneter Stellung, da die Sekundärluft wichtig für die Scheibensauberkeit ist.

Wird der Ofen nicht betrieben, sollte man beide Schieber schließen, da sonst kalte Luft von draußen durch den Ofen pfeift und den Aufstellraum auskühlt.